{"id":1003,"date":"2014-09-08T00:43:11","date_gmt":"2014-09-07T22:43:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=1003"},"modified":"2014-09-08T00:43:11","modified_gmt":"2014-09-07T22:43:11","slug":"europa-ist-heute-wichtiger-denn-je-nicht-fur-die-afd","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=1003","title":{"rendered":"Europa ist heute wichtiger denn je \u2013 nicht f\u00fcr die AfD"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/logo_-142.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/logo_-142.jpg\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"142\" class=\"alignleft size-full wp-image-1008\" \/><\/a>Lehrte, 8.9.2014 Die Europawahlen haben best\u00e4tigt was \u00fcberzeugte Europ\u00e4er bef\u00fcrchtet hatten, Rechtspopolisten, Rechtsextreme, Spinner, Parteien mit nationalistischen, fremdenfeindlichen Pogrammen und allgemeine Hetze. Sie erhielten in Frankreich, Niederlanden, Gro\u00dfbritannien, Ungarn, Finnland, Schweden, D\u00e4nemark Griechenland, Polen, Lettland und Litauen 7 bis 20 Prozent der Stimmen. \u00d6sterreich nimmt eine besondere Rolle ein, Rechtspopulist Haider hat seine Partei gesellschaftsf\u00e4hig gemacht.<\/p>\n<p>In diesem Sog erreichte die AfD auf Anhieb 7 Prozent. Die Wahlen in Sachsen (9,74 Prozent)) haben diesen Trend best\u00e4tigt. An dieser Entwicklung hat der Banken- und Immobiliencrash 2008 in den USA einen entscheidenden Anteil. In den USA konnte jeder bauen, ob er besch\u00e4ftigt war oder nicht. Die Banken standen mit billigen Darlehen parat. Es entwickelte sich ein unbeschreiblicher Boom auf Eigentumswohnungen, Eigenheimen und industriell genutzten Geb\u00e4uden. An dieser gewinnbringenden Entwicklung konnten Irland, Spanien, Portugal, Italien, man k\u00f6nnte fast sagen die meisten europ\u00e4ischen Staaten, nicht vorbeigehen.<\/p>\n<p>Das ging so lange gut bis die Banken die Darlehen ihrer Kunden immer schneller untereinander zu immer h\u00f6heren Zinsen verkauften, zuletzt mit Zinsen \u00fcber 20 Prozent. Dann platze die B\u00f6rsen-, Immobilen, Banken- und Schuldenblase. Erst wurden die Banken mit Billionen Dollar und Euro gest\u00fctzt, dann wurden 3 Billionen frische US-Dollar und Euro in die M\u00e4rkte gepumpt, um sie zu beruhigen. Nun werden die Druckmaschinen wieder angeworfen, um mit Billionen faule Staatsanleihen und Schrottpapiere der Banken zu kaufen. <\/p>\n<p>Die Schrotthalden bei der Amerikanischen Notenbank und der EZB wachsen ohne dass sie \u00fcber entsprechendes Eigenkapital verf\u00fcgen. Die Besch\u00e4ftigten werden auch diese Kr\u00f6te schlucken. Die USA, Japan und die EU-Staaten sind mit rund 15,3 Billionen Euro \u00fcberschuldet, davon die EU mit rund 3 Billionen Euro und Deutschland immerhin mit cirka 450 Milliarden Euro.  Am Horizont ist kein Silberstreifen auf Besserung zu erkennen. Draghi best\u00e4tigt, dass die Wirtschaftslage in Europa dramatisch schlecht ist. Die Sorgen und \u00c4ngste der Menschen sind: <\/p>\n<p>Hohe Arbeitslosigkeit, Armut, Rezession, steigende Lebenshaltungskosten, Altersarmut, Pflege im Alter, schwere Erkrankungen, schlechte Wirtschaftslage, sind Renten, Spareinlagen und Arbeitpl\u00e4tze noch sicher? Die Staats- und Regierungschefs wollten in den letzten 20 Jahren sparen, Haushalte konsolidieren, Strukturreformen und Schulden abbauen \u2013 nichts ist geschehen. Die Staatskassen sind leer, wovon soll man subventionieren und die Binnennachfrage anschieben? Und das bei einem Subventionsstau in Deutschland von 300 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Das alles interessiert die europ\u00e4ischen Rechtspopolisten nicht. Sie haben, wie alle Politiker, Wissenschaftler, \u00d6konomen, Volkswirte und Besserwisser keine Vorschl\u00e4ge die aus der Krise f\u00fchren k\u00f6nnten. H\u00e4tten sie welche w\u00e4ren wir nicht in der globalen Schuldenkrise. In diesem tr\u00fcben Gew\u00e4sser fischt die AfD. Sie setzt sich aus ehemaligen F\u00fchrungskr\u00e4ften der Wirtschaft, der CDU, FPD und Piraten zusammen, die bei ihren bisherigen Arbeitgebern nicht vermisst werden. Aus diesem Grunde ist eine Zusammenarbeit mit der CDU undenkbar.<\/p>\n<p>Die Machtstruktur in Deutschland wird immer st\u00e4rker von Unternehmen gepr\u00e4gt die f\u00fcr einen Umsatz von rund 5,5 Billionen stehen. Mit den Reichen zusammen dr\u00fccken sie mit Macht auf politische Entscheidungen \u2013 zu ihren Gunsten. Ihre Partner in der Politik verwalten rund 2.080 Milliarden Euro Schulden. Damit ist zu erkl\u00e4ren, dass Deutschland das Niedriglohnland Nummer Eins in Europa ist. 6,6 Millionen Regelsatz-Empf\u00e4nger, 9,35 Millionen Rentner mit  einer monatlichen Brutto-Rente von unter 500 Euro, 3 Millionen auf Regelsatz-Niveau, 1,5 Millionen arme Kinder, 5 Millionen Besch\u00e4ftigte mit einem Mindestlohn von 8,50 Euro und 2,5 Mio. denen man den Mindestlohn verweigert hat.<\/p>\n<p>Dazu passt das neueste moderne M\u00e4rchen: Eine der reichsten Unternehmerinnen Deutschlands stand 2008 kurz vor dem Konkurs. Nach sechs Jahren verf\u00fcgt sie wieder \u00fcber ein Verm\u00f6gen von ann\u00e4hrend 22 Milliarden Euro. Europa ist heute wichtiger denn je, um die Vielzahl der Probleme zu l\u00f6sen. Russland steht mit einem Bein in der Ukraine und vor den Haust\u00fcren unserer \u00f6stlichen Nachbarn. Nur ein starkes Europa kann dem erfolgreich begegnen, wozu eine Europaarmee sinnvoll w\u00e4re. Putin als  Geheimdienstchef und Seinesgleichen sind kaum zu stoppen. Seine Vorstellungen von der \u201eRussischen Weltmacht\u201c will er verwirklichen. So oder So.<\/p>\n<p>Was der westlichen Welt fehlt ist eine st\u00e4rkere Beteiligung der Finanzelite an den Kosten der Staaten. Wenn das gelingt werden  die Staaten wirtschaftlich gewinnen, Armut abbauen und damit den Radikalen das Werkzeug aus der Hand nehmen. Welche Richtung dazu einzuschlagen ist zeigt die Initiative Agenda2011-2012: <\/p>\n<p>Die Initiative Agenda 2011-2012 stellte der \u00d6ffentlichkeit im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem j\u00e4hrlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vor, das f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. Das Gr\u00fcndungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. In \u00fcber 300 Pressemitteilungen wurden Reformvorschl\u00e4ge unterbreitet und das Programm dargestellt. Um ihre Inhalte politisch umzusetzen kooperiert Agenda 2011-2012 mit der sich in Gr\u00fcndung befindlichen \u201eUnion f\u00fcr Soziale Sicherheit\u201c UfSS.<\/p>\n<p>Dieter Neumann<\/p>\n<p>Agenda 2011-2012<br \/>\nAgenda News<br \/>\nDieter Neumann<br \/>\n31275 Lehrte<br \/>\nWintershall Allee 7<br \/>\nTelefon\/Fax 05132-52919<br \/>\nwww.agenda2011-2012.de<br \/>\ninfo@agenda2011-2012.de<\/p>\n<p>Die Initiative Agenda 2011-2012 stellte der \u00d6ffentlichkeit im Mai 2010 ein  Sanierungskonzept mit einem j\u00e4hrlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vor, das f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. Das Gr\u00fcndungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. In \u00fcber 300 Pressemitteilungen wurden Reformvorschl\u00e4ge unterbreitet und das Programm dargestellt. Um ihre Inhalte politisch umzusetzen kooperiert Agenda 2011-2012 mit der sich in Gr\u00fcndung befindlichen \u201eUnion f\u00fcr Soziale Sicherheit\u201c UfSS.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lehrte, 8.9.2014 Die Europawahlen haben best\u00e4tigt was \u00fcberzeugte Europ\u00e4er bef\u00fcrchtet hatten, Rechtspopolisten, Rechtsextreme, Spinner, Parteien mit nationalistischen, fremdenfeindlichen Pogrammen und allgemeine Hetze. 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