{"id":2759,"date":"2016-10-09T19:25:16","date_gmt":"2016-10-09T17:25:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=2759"},"modified":"2016-10-09T19:25:57","modified_gmt":"2016-10-09T17:25:57","slug":"zukunftsszenario-20-mio-arbeitslose-renten-unter-40-7-bio-euro-schulden-und-kein-ende","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=2759","title":{"rendered":"Zukunftsszenario: 20 Mio. Arbeitslose, Renten unter 40 %, 7 Bio. Euro Schulden und kein Ende"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/UfSS-40x25mm_UfSS-pro-Familie-411.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/UfSS-40x25mm_UfSS-pro-Familie-411.jpg\" alt=\"Bild: Agenda 2011-2012.de\" width=\"187\" height=\"117\" class=\"alignleft size-full wp-image-2760\" \/><\/a>Lehrte, 09.10.2016. Geht man von derzeitigen Staatsschulden von 2.048 Mrd. Euro aus, wird das zuk\u00fcnftige Missverh\u00e4ltnis zwischen \u00f6ffentlichen Einnahmen und Ausgaben zunehmen. Die Stiftung Marktwirtschaft hat, wie  anderen Institutionen,  diese Entwicklung bereits 2006 wissenschaftlich untermauert. Prof. Bernd Raffelh\u00fcschen aktuell dazu: \u201eDie deutschen Sozialkassen sind riesige Verpflichtungen eingegangen, die in der Zukunft zu hohen Ausgaben f\u00fchren werden, ohne dass daf\u00fcr Kapital angespart wurde.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAuf mehr als 4,8 Billionen Euro oder 185 Prozent des BIP kalkuliert Raffelh\u00fcschen alle durch das heutige Steuer- und Abgabenniveau nicht gedeckten Leistungsversprechen des Staates, insbesondere der Sozialversicherungen (Zitat: Ende)\u201c. Dadurch werden die Staatsschulden (Ausgaben) von 2.048 Mrd. Euro auf 7 Bio. Euro steigen, weil  die Einnahmen um 7 Bio. Euro sinken. Entscheidend dazu beigetragen hat Helmut Kohl in seiner Amtszeit (1982-1998) indem er die gr\u00f6\u00dften Einnahmenverluste aller Zeiten produzierte. <\/p>\n<p>1989  hat Kohl die Senkung der Lohn- und Einkommensteuer (LSt\/ESt) von 56 auf 53 % auf  den Weg gebracht, die 2001 auf 51 %, 2004 auf 46.5 % und 2006 auf 42 % gesenkt wurden. Die Senkung der LSt\/ESt um 14 % bedeutet alleine f\u00fcr 2015 Steuerverluste von 29 Mrd. Euro! 1991 wurde die B\u00f6rsenumsatzsteuer ersatzlos gestrichen und 1997 die Verm\u00f6gensteuer ausgesetzt. Dadurch haben Kohl, Schr\u00f6der und Merkel auf Steuereinnahmen von rund 1.150 Mrd. Euro verzichtet. Mit welchem Recht?<\/p>\n<p>F\u00fcr Kohl, Schr\u00f6der und Merkel waren das die teuersten Wahlgeschenke aller Zeiten \u2013 aber Machterhalt. Gingen Politiker, \u00d6konomen, Wirtschaftswissenschaftler und Besserwisser (Experten) davon aus, dass in Deutschland bis 2040 rund 15 Mio. qualifizierte Arbeitnehmer fehlen, kommt es nun zum Super-GAU. Bis dahin gehen nach Zukunftsforschern, Arbeit (4.0), Unternehmen und Wirtschaftsinstituten 20 Mio. Arbeitspl\u00e4tze verloren. Das wird auf Steuereinnahmen, Armut, Binnennachfrage und Wachstum dr\u00fccken.<\/p>\n<p>Es wird besonders das Rentenniveau negativ beeinflussen, das in der EU zwischen 60 bis 101 % liegt. In den Niederlanden erh\u00e4lt jeder Rentner 1.050 Euro Rente (101 %). Nur in Deutschland, der gr\u00f6\u00dften und reichsten Volkswirtschaft der EU und viertgr\u00f6\u00dften der Welt, rutscht sie seit den 90er Jahren von \u00fcber 50 % auf unter 40 %. Deutschland hat sich zum Niedriglohn- und Niedrigrentenland Nummer 1 in der EU entwickelt. Die Politik hat 16 Mio. Arme, darunter 2,5 Mio. arme Kinder und 7 Mio. Regelsatzempf\u00e4nger nicht verhindert.<\/p>\n<p>Sie und Experten haben zugelassen, dass 13 Mio. Besch\u00e4ftigte Tarifl\u00f6hne von brutto unter 5, 6, 7, 8 und 8,50 Euro erhalten und nicht den Mindestlohn von 8,50 Euro. 4 Mio. Rentner erhalten Bruttorenten von unter 500 Euro und 5,45 Mio. Bruttorenten unter 700 Euro. Der Staat sitzt auf einem Investitionsstau von 320 Mrd. Euro und hat sich kaputtgespart. Infrastruktur, Bildung und Ausbildung, Kinderg\u00e4rten, Schulen, \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude, Stra\u00dfen und Wasserwege und \u00f6ffentlicher Personalstand sind nicht auf dem neuesten Stand. Bis 2030 werden 2,5 Mio. Fl\u00fcchtlinge laut Experten erwartet &#8211;  und damit steigende Kosten. <\/p>\n<p>Langsam m\u00fcsste es Experten d\u00e4mmern, dass die gro\u00dfen Probleme, Aufgaben und die \u00dcberwindung der Krise gro\u00dfes Geld kosten und mit einem Bundeshaushalt von 300 Mrd. Euro nicht finanzierbar sind! Jeder wei\u00df, dass das Ergebnis von Verhandlungen nicht am Anfang, sondern am Ende steht. Seit 1970 kam es zu abgespeckten Koalitionsvertr\u00e4gen mit Ergebnissen, die  gesamt gesehen f\u00fcr diese Entwicklung stehen. Weiter so und aussitzen &#8211; geht nicht!<\/p>\n<p>Die Initiative Agenda 2011-2012 stemmt sich seit 2010 gegen diese Entwicklung. Bereits im Mai 2010 hat sie der \u00d6ffentlichkeit ein Sanierungsprogramm mit einem aktuellen Finanzrahmen von \u00fcber 275 Mrd. Euro zur Diskussion angeboten, das f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. An dieser unvergleichbaren, realen und komplexen Antwort m\u00fcssen sich Politiker messen lassen, wenn sie die n\u00e4chsten Bundestagswahlen gewinnen wollen.<\/p>\n<p>Zukunft ist da, wo Agenda 2011-2012 ist und eine angemessene, parit\u00e4tische Beteiligung aller Gesellschaftsschichten an den Kosten des Staates stattfindet. Nachvollziehbar in dem Taschenbuch \u201eProtokoll einer Staatsanierung &#8211; Wege aus der Krise\u201c.  <\/p>\n<p>Dieter Neumann<\/p>\n<p>Agenda 2011-2012<br \/>\nAgenda News<br \/>\nDieter Neumann<br \/>\nAhltener Stra\u00dfe 25<br \/>\n31275 Lehrte<br \/>\nE-Mail: agenda2011-2012@t-online.de<br \/>\nhttp:\/\/www.agenda2011-2012.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lehrte, 09.10.2016. Geht man von derzeitigen Staatsschulden von 2.048 Mrd. Euro aus, wird das zuk\u00fcnftige Missverh\u00e4ltnis zwischen \u00f6ffentlichen Einnahmen und Ausgaben zunehmen. Die Stiftung Marktwirtschaft hat, wie anderen Institutionen, diese Entwicklung bereits 2006 wissenschaftlich untermauert. 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