{"id":3158,"date":"2017-03-07T11:08:46","date_gmt":"2017-03-07T10:08:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=3158"},"modified":"2017-03-07T11:08:46","modified_gmt":"2017-03-07T10:08:46","slug":"agenda-news-gewerkschaften-vor-der-grosten-herausforderungen-des-21-jahrhunderts","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=3158","title":{"rendered":"Agenda News: Gewerkschaften vor der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen des 21. Jahrhunderts"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Agenda-News-30.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Agenda-News-30.jpg\" alt=\"\" width=\"151\" height=\"151\" class=\"alignleft size-full wp-image-3118\" srcset=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Agenda-News-30.jpg 151w, http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Agenda-News-30-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a>Wer zu sp\u00e4t kommt, den bestraft das Leben. Arbeiterinnen und Arbeiter verlieren immer mehr Arbeitsrechte, Schutz und Einkommen. Das haben die Tarifpartner Gewerkschaften und Unternehmen so gewollt. <\/p>\n<p>Lehrte, 07.03.2017. Das F\u00e4hnchen soziale Gerechtigkeit wird nur noch von sozialen Netz- und Hilfswerken, Gewerkschaften, Wohlfahrts- und Sozialverb\u00e4nden, Kirchen und Agenda 2011-2012 in den Wind gehalten. Die Gewerkschaften stellen das Thema \u201eRente\u201c in den n\u00e4chsten 6 Monaten in den Mittelpunkt ihrer Aktivit\u00e4ten. In der Zeit von 1999 bis 2013 sind die Stundenl\u00f6hne um 4 % gestiegen (DGB), was einem j\u00e4hrlichen Zuwachs von  0,29 % entspricht.<\/p>\n<p>In dieser Zeit lag die Inflationsrate bei durchschnittlich 1,6 %. Werden die monatlichen Abz\u00fcge durch die kalte Progression und den Soli ber\u00fccksichtigt, sind die L\u00f6hne und Geh\u00e4lter real gesunken. Daran \u00e4ndern auch die Lohnerh\u00f6hungen im \u00d6ffentlichen Dienst f\u00fcr die Zeit von 2017 bis 2018, plus 2\/2,35 % (mindestens 75 Euro) nichts, da die Inflationsrate in dieser Zeit bei mindestens 4 % liegen d\u00fcrfte (Februar 2017: 2,4 %). <\/p>\n<p>Dazu passt die M\u00e4r, dass jeder Besch\u00e4ftigte angeblich den Mindestlohn von 8,50 Euro bekommt. Richtig ist, dass davon 4,1 Mio. Arbeitnehmer profitieren, die keinen Mindestlohn erhielten. Richtig ist ferner, dass rund 8 Millionen Besch\u00e4ftigte \u201eTarifl\u00f6hne\u201c von unter 5, 6, 7 8, und 8,50 Euro erhalten und nicht den Mindestlohn. Das sind die Gr\u00fcnde, dass sich Deutschland zum Niedriglohnland und Niedrigrentenland Nummer 1 in der EU entwickelt hat.<\/p>\n<p>Gewerkschaften und Unternehmen sind f\u00fcr Lohnerh\u00f6hungen und -konflikte verantwortlich. Sie haben den Ball flach gehalten und f\u00fcr moderaten Lohnanstieg, zulasten der Besch\u00e4ftigten, gesorgt. Die Politik f\u00fchlt sich f\u00fcr diese Entwicklung nicht verantwortlich und w\u00e4scht die H\u00e4nde in Unschuld. Sie k\u00f6nnte entscheiden, dass bei zuk\u00fcnftigen Lohnrunden auf der Basis der jeweiligen Inflationsraten verhandelt wird, um reale Lohnerh\u00f6hungen zu erzielen. Daran besteht offensichtlich kein Interesse.<\/p>\n<p>Parlamentarier haben seit 1969 bei der Lohn-\/Einkommensteuer (LSt\/ESt) die Freibetr\u00e4ge und den Lohnsteuereingangssatz erh\u00f6ht und gleichzeitig den H\u00f6chststeuersatz stufenweise von 56 auf 42% gesenkt. Das hat zur Folge, dass die L\u00f6hne und Geh\u00e4lter der 42,6 Mio. Besch\u00e4ftigten 2015 bei 1.539 Mrd. Euro lagen, worauf 208 Mrd. Euro Lohnsteuern gezahlt wurden. Demnach sind \u201enur\u201c 13,5 % Lohnsteuern in die Staatskasse geflossen.<\/p>\n<p>Seit 1969 haben Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl. Schr\u00f6der und Merkel rund 2.150 Mrd. Euro (EUROSTAT) mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat. Helmut Kohl hat 1989 die erw\u00e4hnte Senkung der Lohnsteuer von 56 auf 42 % auf den Weg gebracht, 1991 die B\u00f6rsenumsatzsteuer ersatzlos gestrichen und 1997 die Verm\u00f6gensteuer ausgesetzt.<\/p>\n<p>Gerhard Schr\u00f6der hat mit Agenda 2010 (nach einer Bertelsmann Studie), die von der Mehrheit innerhalb der SPD abgelehnt wird, Niedrigl\u00f6hne und Werkvertr\u00e4ge favorisiert, den Regelsatz eingef\u00fchrt und das Rentenniveau bis 2030 auf 43 % gesenkt. Entscheidungen zugunsten von Unternehmen und der Haushaltspolitik, zulasten der Besch\u00e4ftigten. Errungenschaften, die anl\u00e4sslich des bevorstehenden Wahlkampfs von der Union und den Unternehmern gelobt werden. Sie sind eine willkommene Gelegenheit Schulz f\u00fcr die l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige, angek\u00fcndigte Reform von Agenda 2010 scharf zu kritisieren. <\/p>\n<p>Die Gewerkschaften stehen vor der gr\u00f6\u00dften Zerrreisprobe ihrer Geschichte. Das soziale Gef\u00fcge droht weiter auseinanderzudriften, weil durch Zahlungsversprechen der Regierung(en), die Schulden bis 2030 um 4.800 Mrd. Euro auf 7.000 Mrd. Euro steigen werden. Parallel dazu gehen in Deutschland 20 Millionen Arbeitspl\u00e4tze verloren. Die Zahl der Rentner wird stufenweise auf 40 Millionen steigen. Auch darauf gibt Agenda 2011-2012 Antworten.<\/p>\n<p>Das wissen Zukunftsforscher, Politiker, \u00d6konomen, Wirtschaftsweise. Wirtschaftswissenschaftler, Unternehmen, Wirtschaftsinstitute und Experten und wird wissenschaftlich unter Arbeit 4.0 belegt. Agenda 2011-2012 stellt sich den Zukunftsaufgaben. Bereits im Mai 2010 wurde der \u00d6ffentlichkeit im Internet ein Reformprogramm zur Diskussion angeboten, das mit einem aktuellen Finanzrahmen von 275 Mrd. Euro f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. <\/p>\n<p>Agenda 2011-2012<br \/>\nAgenda News<br \/>\nDieter Neumann<br \/>\nAhltener Stra\u00dfe 25<br \/>\n31275 Lehrte<br \/>\nTelefon\/Fax 05132-52919<br \/>\nE-Mail: agenda2011-2012@t-online.de<br \/>\nhttp:\/\/www.agenda2011-2012.de<\/p>\n<p>Im Mai 2010 wurde das soziale Netzwerk Agenda 2011-2012, eine Initiative von B\u00fcrgern f\u00fcr B\u00fcrger, gegr\u00fcndet. Im Mittelpunkt stehen die Themen soziale Gerechtigkeit, Bildung und eine angemessene Beteiligung aller Gesellschaftsschichten an den Kosten des Staates. Der \u00d6ffentlichkeit wurde bereits im Mai 2010 ein Reformprogramm mit einem j\u00e4hrlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht.<\/p>\n<p>Unsere Presseberichte sind Spots zum Sachbuch Agenda 2011-2012 \u201eProtokoll einer Staatssanierung \u2013 Wege aus der Krise\u201c, Dieter Neumann, BoD-Verlag Mai 2016. Zur Realisierung des Sanierungskonzeptes wird ein Konsens mit B\u00fcrgern, Politikern, sozialen Netz- und Hilfswerken, Kirchen, Gewerkschaften, Unternehmern und Verm\u00f6genden gesucht. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer zu sp\u00e4t kommt, den bestraft das Leben. Arbeiterinnen und Arbeiter verlieren immer mehr Arbeitsrechte, Schutz und Einkommen. Das haben die Tarifpartner Gewerkschaften und Unternehmen so gewollt. Lehrte, 07.03.2017. 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