{"id":3234,"date":"2017-04-17T14:55:35","date_gmt":"2017-04-17T12:55:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=3234"},"modified":"2017-04-17T14:55:35","modified_gmt":"2017-04-17T12:55:35","slug":"agenda-2011-2012-schulden-und-wahlen-es-wird-sich-nichts-andern","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=3234","title":{"rendered":"Agenda 2011-2012: Schulden und Wahlen \u2013 es wird sich nichts \u00e4ndern!"},"content":{"rendered":"<p><div id=\"attachment_3204\" style=\"width: 159px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Agenda-2011-2012-Nr.-32.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3204\" src=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Agenda-2011-2012-Nr.-32.jpg\" alt=\"\" width=\"149\" height=\"149\" class=\"size-full wp-image-3204\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3204\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Agenda 2011-2012<\/p><\/div>Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Weltgemeinschaft hat sich zum System des Schuldenwachstums entschieden, um Wirtschaftswachstum zu erzeugen. Eine Minderheit zieht das kapitalistische System vor, das auf Investitionen und Sparen setzt.<\/p>\n<p>Lehrte, 17.04.2017. Die Schulden sind weltweit auf 330 Billionen US-Dollar explodiert. Das BIP der 187 betroffenen Staaten liegt bei 73, 5 Bio. US$, die Schulden bei 60 Bio.US$ (ARD). Das ist die Schuldenkrise von 60 Bio. USD. Der gro\u00dfe Bruder, die globale Krise, steht f\u00fcr weitere 240 Billionen Euro Schulden von Privatpersonen, Banken, Staatsanleihen, Zentralbanken, Notenbanken, EZB, Hedgefonds, Immobilienfonds, Investments und andere.<\/p>\n<p>Dem kann sich Deutschland nicht entziehen. In den Jahren 1950 bis 1968 lebten Deutsche quasi im Schlaraffenland. Die Menschen hielten nach dem Zeiten Weltkrieg zusammen wie Pech und Schwefel. Wiederaufbau und Vollbesch\u00e4ftigung vollbrachten das \u201eWirtschaftswunder\u201c. Das Bruttoinlandprodukt ist in dieser Zeit von 249 auf 798 Mrd. Euro (plus 280 %) gestiegen.<\/p>\n<p>Parallel dazu haben sich die Schulden von 9,5 auf 62,4 Mrd. Euro (plus 657 %) erh\u00f6ht. Mit dem Londoner Schuldenabkommen vom 27. Februar 1953 haben die 3 westlichen Alliierten auf die R\u00fcckzahlung von19 Mrd. Euro Schulden verzichtet. Die Schulden konnten auf 62,4 Mrd. Euro begrenzt werden, weil dem Staat au\u00dfer den erlassenen Schulden j\u00e4hrlich Milliardeneinnahmen aus dem Lastenausgleich und dem L\u00e4nderfinanzausgleich zur Verf\u00fcgung standen.<\/p>\n<p>Das hat sich 1969 schlagartig ge\u00e4ndert. Politiker, Wirtschaftswissenschaftler, \u00d6konomen, Wirtschaftsweise, Gewerkschaften, Wirtschaftsinstitute\/-verb\u00e4nde, Unternehmen, Lobbyisten und Experten (weiter Entscheider genannt) hatten sich darauf verst\u00e4ndigt, Wirtschaftswachstum \u00fcber grenzenlose Schulden zu finanzieren. Die Schulden des Staates spielten fortan keine Rolle mehr. Seit 1969 haben sich die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schr\u00f6der und Merkel an diesen Leitfaden gehalten und rund 2.150 Mrd. Euro mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat. <\/p>\n<p>Seit 1969 sind zus\u00e4tzlich Milliarden aus dem Lastenausgleich, L\u00e4nderfinanzausgleich und dem Solidarit\u00e4tszuschlag (Gesamteinnahmen 1 Billionen Euro), in die leeren Staatskassen geflossen. Helmut Kohl hat 1989 die Senkung der Lohnsteuer von 56 auf 42 % auf den Weg gebracht, 1991 die B\u00f6rsenumsatzsteuer ersatzlos gestrichen und 1997 die Verm\u00f6gensteuer ausgesetzt. Kohl, Schr\u00f6der und Merkel haben auf rund 1.300 Mrd. Euro Steuereinnahmen verzichtet. Davon hat sich Deutschland bis heute nicht erholt!<\/p>\n<p>Gerhard Schr\u00f6der hat mit seiner unternehmerfreundlichen Agenda 2010, die von der Mehrheit der SPD abgelehnt wird, Besch\u00e4ftigte, Regelsatzempf\u00e4nger und Rentner benachteiligt. Niedrigl\u00f6hne, Werkvertr\u00e4ge und die Senkung der Bemessungsgrenze f\u00fcr Renten bis 2030 auf 43 % sind ihm zu verdanken. Schr\u00f6der hat ma\u00dfgeblich dazu beigetragen, dass sich Deutschland zum Niedriglohn- und Niedrigrentenland Nummer 1 in der Europ\u00e4ischen Union entwickelt hat. Lohn- und Rentenerh\u00f6hungen wurden mit Inflationsraten verrechnet.<\/p>\n<p>Aufgrund von Zahlungsversprechen der Regierung(en), werden die Schulden Deutschlands bis 2030 um 4.800 Mrd. Euro auf 7.000 Mrd. Euro steigen. Parallel dazu gehen in Deutschland 20 Millionen Arbeitspl\u00e4tze verloren. Die Zahl der Rentner wird stufenweise auf 40 Millionen steigen. Das wissen Entscheider: Es interessiert sie offensichtlich nicht, dass die gigantischen Schulden soziale Gerechtigkeit verhindern. <\/p>\n<p>Es ist egal, wer wann und wo regiert, die Menschheit befindet sich mitten in einer neuen Weltwirtschaftskrise. Die Frage ist nur, welches Ereignis die Luftblasen wann platzen l\u00e4sst? Die Entscheider haben auf die globale Krise keine Antworten, h\u00e4tten sie Antworten, g\u00e4be es die Menge der Krisen nicht. Es ist geradezu l\u00e4cherlich, dass Parteien im Wahlkampf L\u00f6sungen anbieten wollen, die es weltweit nicht gibt. Ob Schulden oder Wahlen, es wird sich sowieso nichts \u00e4ndern. <\/p>\n<p>Die Politik verwaltet 2.150 Mrd. Euro Schulden. Eine Minderheit besitzt Privatverm\u00f6gen von \u00fcber 12 Billionen Euro und zahlt keine Verm\u00f6gensteuer. Unternehmen stehen f\u00fcr einen Umsatz von rund 6.060 Mrd. Euro und zahlen keine Umsatzsteuer. Beide Gruppierungen dr\u00fccken mit Macht auf politische Entscheidungen \u2013 zu ihren Gunsten. Wenn Politik Glaubw\u00fcrdigkeit zur\u00fcckgewinnen will, wird sie an einer angemessenen Beteiligung aller Gesellschaftsschicht an den Kosten des Staates nicht vorbeikommen.  <\/p>\n<p>Agenda 2011-2012 gibt auf weltweit explodierende Schulden und negative Entwicklungen pr\u00e4zise und komplexe Antworten: Bereits im Mai 2010 wurde der \u00d6ffentlichkeit im Internet ein Sanierungsprogramm mit einem aktuellen Finanzrahmen von 275 Mrd. Euro zur Diskussion angeboten, das f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. Das Gr\u00fcndungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen und aus Authentizit\u00e4tsgr\u00fcnden in der Staatsbibliothek Berlin hinterlegt.<\/p>\n<p>Dieter Neumann<\/p>\n<p>Agenda 2011-2012<br \/>\nAgenda News<br \/>\nDieter Neumann<br \/>\nAhltener Stra\u00dfe 25<br \/>\n31275 Lehrte<br \/>\nTelefon\/Fax 05132-52919<br \/>\nwww.agenda2011-2012@t-online.de \u2013<br \/>\nhttp:\/\/www.agenda2011-2012.de<\/p>\n<p>Agenda 2011-2012 hat der \u00d6ffentlichkeit im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem j\u00e4hrlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. Die \u201ePresseberichte\u201c sind Spots zum Sachbuch Agenda 2011-2012 \u201eProtokoll einer Staatssanierung \u2013 Wege aus der Krise\u201c. <\/p>\n<p>Agenda 2011-2012 l\u00e4dt User, Freunde und Interessenten zu einem kostenlosen Vortrag zu dieser Thematik nach Lehrte ein. Termin: 05. Mai 2017. Weitere Infos erfolgen nach Anmeldungen per Telefon\/Fax: 05132-52919 oder E-Mail: info@agenda2011-2012.de. Anmeldeschluss: 25. April 2017. Herzlich willkommen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Weltgemeinschaft hat sich zum System des Schuldenwachstums entschieden, um Wirtschaftswachstum zu erzeugen. Eine Minderheit zieht das kapitalistische System vor, das auf Investitionen und Sparen setzt. Lehrte, 17.04.2017. 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