{"id":4144,"date":"2018-07-16T07:15:11","date_gmt":"2018-07-16T05:15:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=4144"},"modified":"2018-07-16T07:15:11","modified_gmt":"2018-07-16T05:15:11","slug":"fake-news-die-staatsschulden-deutschlands-verringerten-sich-2017-auf-etwa-2-billionen-euro","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=4144","title":{"rendered":"Fake News: Die Staatsschulden Deutschlands verringerten sich 2017 auf etwa 2 Billionen Euro"},"content":{"rendered":"<p><div id=\"attachment_4145\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Wikipediat-Statistik-241-150x13-32.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4145\" src=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Wikipediat-Statistik-241-150x13-32.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"132\" class=\"size-full wp-image-4145\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4145\" class=\"wp-caption-text\">Pressebericht Nr. 647<\/p><\/div>Agenda 2011-2012: Falsch ist, dass sich Deutschlands Schulden  nach Medien und Politikern Ende 2017 auf etwa 2 Billionen Euro verringert haben. Richtig ist, dass sie nach der EU-Statistik (EUROSTAT) und Statista, auf 2.092 Mrd. Euro gestiegen sind.<\/p>\n<p>Lehrte. 16.07.2018. In einer weiteren Statistik gibt das Statistische Bundesamt die Schulden mit 2.025 Mrd. Euro an plus 439 Mrd Euro. Schulden der Sozialversicherung. Nach der Schuldenkrise von 2008 haben Staats- und Regierungschefs keine Antworten auf die Schuldenkrise. Die Initiative Agenda 2011-2012 hat der \u00d6ffentlichkeit bereits im Mai 2010 im Internet eine L\u00f6sung der Krise zur Diskussion angeboten. Anhand von 33 Thesen wird ein Sanierungskonzept mit einem Rahmen von 275 Mrd. Euro vorgestellt, das f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. Es werden dar\u00fcber hinaus folgende \u00c4nderungen angestrebt:<\/p>\n<p>\u2022 Wiedereinf\u00fchrung der ausgesetzten Verm\u00f6gensteuer: Eine Minderheit besitzt Privatverm\u00f6gen von \u00fcber 12 Billionen Euro und zahlt keine Verm\u00f6gensteuer. Verm\u00f6gen sollten mit 0,33 % versteuert werden, was Einnahmen von rund 40 Mrd. Euro bedeuten w\u00fcrde.<br \/>\n\u2022 Die Wiedereinf\u00fchrung der B\u00f6rsenumsatzsteuer (Finanztransaktionssteuer) w\u00fcrde laut Wolfgang Sch\u00e4uble Einnahmen von rund 40 Mrd. Euro bedeuten. Er h\u00e4lt eine Reform f\u00fcr politisch nicht durchsetzbar. Agenda 2011-2012 h\u00e4lt sie f\u00fcr durchsetzbar und auch Frankreichs Macron fordert sie f\u00fcr die EU.<br \/>\n\u2022 Erh\u00f6hung der Erbschaftssteuer: 2014 wurden Erbschaften mit 1,3 Prozent oder 5,45 Mrd. Euro besteuert. Die Einnahmen sollten mindestens 5,2 % oder 23 Mrd. Euro betragen.<br \/>\n\u2022 Unternehmen an Mehrwertsteuer beteiligen: Verbraucher zahlen 7 bzw. 19% MWST, die Staatseinnahmen 2014 von 841 Mrd. Euro erbrachten. Davon zahlten B\u00fcrger 131 Mrd. Euro MWST und Unternehmer keinen Cent, da ihnen 710 Mrd. Euro erstattet wurden.<br \/>\n\u2022 Es wird daf\u00fcr gestimmt, Unternehmen mit 1 % an der MwSt. zu beteiligen oder 45 Mrd. Euro.<\/p>\n<p>Unabdingbar ist die Forderung, die niedrigen Einkommen von Armen, Regelsatzempf\u00e4ngern, Niedriglohn- und Niedrigrentenempf\u00e4ngern an die Armutsgrenze von netto 979 Euro anzupassen und diese stufenweise auf 1.050 Euro zu erh\u00f6hen. Die Bemessungsgrenzen f\u00fcr Renten liegen in der EU zwischen 60 und 101 % (Niederlande), in Deutschland bei 48 %, die bis 2040 auf 43 % gesenkt wird. Es wird f\u00fcr eine stufenweise Erh\u00f6hung auf 60 % pl\u00e4diert.<\/p>\n<p>Bis 2040 werden in Deutschland nicht die propagierten 15 Mio. Besch\u00e4ftigte fehlen, sondern 20 Mio. Arbeitspl\u00e4tze verloren gehen (Arbeit 4-0). Unter diesen Umst\u00e4nden er\u00fcbrigt sich die Frage nach einer Arbeitszeit bis zum 70. Lebensjahr oder dar\u00fcber hinaus. Auch darauf gibt Agenda 2011-2012 Antworten!<\/p>\n<p>\u2022 Senkung der Lohn- und Einkommensteuers\u00e4tze auf 10 \u2013 30 % bis zum Spitzensteuersatz von 80.000 Euro, dar\u00fcber hinaus 40 % bis 150.000 Euro und danach 50 % LSt\/ESt.<br \/>\n\u2022 8,5 Mio. Erwerbst\u00e4tige erhielten bis 2015 aufgrund bestehender Tarifvertr\u00e4ge Brutto-Stundenl\u00f6hne von unter 5, 6, 7, 8 und 8,50 Euro. Ende 2016 sollte der Mindestlohn von 8,50 Euro fl\u00e4chendeckend in Deutschland eingef\u00fchrt werden. Das ist nicht der Fall.<br \/>\n\u2022 Es wird f\u00fcr einen gesetzlichen, stufenweisen Anstieg des Mindestlohns ab 2018 auf 9,50\/10,50 Euro gestimmt.<br \/>\n\u2022 Agenda 2011-2012 tritt f\u00fcr eine gesetzliche Regelung ein, dass die Regierung im Rahmen der Haushaltsplanungen eine zu erwartende Inflationsrate (z. B. 1.7 % f\u00fcr 2018) festlegt. Auf dieser Grundbasis k\u00f6nnen die Tarifpartner &#8211; Gewerkschaften und Arbeitgeber &#8211; angemessene Lohnerh\u00f6hungen festlegen. <\/p>\n<p>Als unabdingbar f\u00fcr eine erfolgreiche Regierungsarbeit und soziale Gerechtigkeit betrachtet Agenda 2011-2012 die Bereitschaft der Parteien, die B\u00f6rsenumsatzsteuer und Verm\u00f6gensteuer wieder einzuf\u00fchren und die Erbschaftssteuer zu erh\u00f6hen &#8211; als Akt der Gerechtigkeit. Die Antwort auf die Schuldenkrise: \u201eDie Krise wird nur durch eine angemessene Beteiligung aller Gesellschaftsschichten an den Kosten des Staates \u00fcberwunden. Dazu geh\u00f6ren insbesondere Reiche, Dienstleiter (65 % vom BIP) und Produzenten (35 % vom BIP)\u201c.<\/p>\n<p>Dieter Neumann<\/p>\n<p>Agenda 2011-2012<br \/>\nAgenda News<br \/>\nDieter Neumann<br \/>\nAhltener Stra\u00dfe 25<br \/>\n31275 Lehrte<br \/>\nTelefon\/Fax 05132-52919<br \/>\ninfo@agenda2011-2012.de \u2013<br \/>\nhttp:\/\/www.agenda2011-2012.de<\/p>\n<p>Agenda 2011-2012 wurde im Mai 2010 gegr\u00fcndet und ist ein globales Konzept gegen Finanzkrisen. Der \u00d6ffentlichkeit wurde parallel dazu im Internet ein Sanierungskonzept mit einem j\u00e4hrlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. Das Gr\u00fcndungsprotokoll ist 2010 als Sachbuch erschienen und aus Authentizit\u00e4tsgr\u00fcnden in der Staatsbibliothek Berlin hinterlegt.<\/p>\n<p>Agenda News ist das Presseorgan von Agenda 2011-2012. Presseberichte von Agenda News sind Spots zum Sachbuch Agenda 2011-2012 \u201eProtokoll einer Staatssanierung \u2013 Wege aus der Krise\u201c, Dieter Neumann, Books on DEMAND-Verlag Mai 2016. Fazit: \u201eDie Krise wird nur mit einer angemessenen Beteiligung aller Gesellschaftsschichten, Dienstleister (65 % vom BIP) und Produzenten (35 % vom BIP) an den Staatskosten \u00fcberwunden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Agenda 2011-2012: Falsch ist, dass sich Deutschlands Schulden nach Medien und Politikern Ende 2017 auf etwa 2 Billionen Euro verringert haben. Richtig ist, dass sie nach der EU-Statistik (EUROSTAT) und Statista, auf 2.092 Mrd. Euro gestiegen sind. Lehrte. 16.07.2018. 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