{"id":4198,"date":"2018-09-10T07:22:28","date_gmt":"2018-09-10T05:22:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=4198"},"modified":"2018-09-10T07:22:28","modified_gmt":"2018-09-10T05:22:28","slug":"agenda-2011-2012-arztemangel-im-landlichen-bereich-abschaffen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=4198","title":{"rendered":"Agenda 2011-2012: \u00c4rztemangel im l\u00e4ndlichen Bereich &#8211; abschaffen"},"content":{"rendered":"<p><div id=\"attachment_3961\" style=\"width: 156px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Agenda-2011-2013-Soziale-Gerechtigkeiz-151.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3961\" src=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Agenda-2011-2013-Soziale-Gerechtigkeiz-151.jpg\" alt=\"\" width=\"146\" height=\"99\" class=\"size-full wp-image-3961\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3961\" class=\"wp-caption-text\">Pressebericht Nr. 658<\/p><\/div>Die Herausforderung im l\u00e4ndlichen Bereich ist, eine nachhaltige sowie effiziente und effektive Gesundheitsversorgung durch niedergelassene \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in d\u00fcnn besiedelten, strukturschwachen Regionen sicherzustellen.<\/p>\n<p>Lehrte. 10.09.2018. Nach der Datenbasis einer Bertelsmann-Stiftung (2012) sind Haus\u00e4rztinnen und Haus\u00e4rzte f\u00fcr die Gew\u00e4hrleistung der Versorgung auf dem Land von besonderer Bedeutung. Dort waren im haus\u00e4rztlichen Bereich rund 10 % und im fach\u00e4rztlichen Bereich rund 30 bis 40 % mit der \u00e4rztlichen Versorgung unzufrieden. Seit dem ist Versorgung mit Haus\u00e4rzten schlechter geworden. Die Gr\u00fcnde sind vielseitig. Eine L\u00f6sung ist trotz umfangreicher Diskussionen und Beitr\u00e4ge nicht in Sicht.<\/p>\n<p>Agenda 2011-2012 stellt zur Diskussion, dass alle angehenden \u00c4rztinnen und \u00c4rzte drei Pflichtjahre in den l\u00e4ndlichen Regionen leisten sollten und danach die freie Wahl ihres zuk\u00fcnftigen Standortes selbst zu bestimmen. Diese Regelung wird in einigen Staaten praktiziert. Derzeit versuchen Kassen und Kassen\u00e4rztliche Vereinigungen \u2013 zum Teil aber auch Kommunen und L\u00e4nder \u2013 finanzielle Anreize f\u00fcr die Aufnahme \u00e4rztlicher T\u00e4tigkeit in d\u00fcnn besiedelten Regionen zu schaffen. Dabei gibt es unterschiedliche Ansatzpunkte. <\/p>\n<p>Kassen\u00e4rztliche Vereinigungen versuchen, \u00fcber den Honorarverteilungsma\u00dfstab f\u00fcr eine verbesserte Verg\u00fctung von Land\u00e4rztinnen und -\u00e4rzten zu sorgen, oder unterst\u00fctzen \u2013 ebenso wie manche Kommunen \u2013 \u00c4rztinnen und \u00c4rzte finanziell bei der Praxis\u00fcbernahme oder -einrichtung. Einzelne L\u00e4nder (zum Beispiel Sachsen-Anhalt) oder Landkreise gew\u00e4hren Studierenden der Medizin, die sich bereit erkl\u00e4ren, sp\u00e4ter als \u00c4rztin\/Arzt dort t\u00e4tig zu sein, ein Stipendium oder ein Darlehen zur Finanzierung des Studiums.<\/p>\n<p>Bei der Versorgung mit \u00c4rzten ist es wie mit der Problematik von Organspenden und der Einf\u00fchrung der Sterbehilfe, die in \u00d6sterreich, Holland, Schweiz, Belgien und anderen EU-Staaten l\u00e4ngst praktiziert wird. Das Grund\u00fcbel liegt derzeit darin, dass am 07.09.2017 gem\u00e4\u00df Meinungsumfragen die CDU\/CSU 37 % der Stimmen erhielte und die SPD 21 Prozent. Am 07.09.2018 waren es nur noch 29 % f\u00fcr CDU\/CSU und 18 % f\u00fcr die SPD. Demnach sehen die W\u00e4hler die Regierung nur unter 50 % der W\u00e4hlerstimmen. Deutschland hat derzeit die schw\u00e4chste Regierung aller Zeiten.<\/p>\n<p>Im Umfeld von steigenden innen- und au\u00dfenpolitischen Herauforderugen, den \u00f6konomischen und \u00f6kologischen, kriegerischen, rassistischen, handelspolitischen  und weltweit steigenden Schulden, Zinsen, steigende Armut und Inflations\u00e4ngste ist nicht zu erkennen, wie Staats- und Regierungschefs die Probleme l\u00f6sen werden. Dar\u00fcber breitet sich ein Nebel von Besserwissereien, Medienberichten,  Macht und Geldgier aus, der Perspektiven nur verschwommen. erkennen l\u00e4sst. <\/p>\n<p>Seit 1969 haben die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schr\u00f6der und Merkel nicht nur rund 2.092 Mrd. Euro mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat, sie haben auch Hunderttausende Euro Einnahmen aus dem Lastenausgleich, L\u00e4nderfinanzausgleich und dem Soli mit verbraten. Helmut Kohl hat 1989 die Senkung der Lohnsteuer von 56 auf 42 % auf den Weg gebracht, 1991 die B\u00f6rsenumsatzsteuer ersatzlos gestrichen und 1997 die Verm\u00f6gensteuer \u201eausgesetzt\u201c. Kohl, Schr\u00f6der und Merkel haben dadurch auf etwa weitere 1.300 Mrd. Euro Steuereinnahmen verzichtet, aber nicht f\u00fcr einen Ausgleich gesorgt.<\/p>\n<p>Schr\u00f6der ging mit Agenda 2010 noch einen Schritt weiter und f\u00fchrte Dumpingl\u00f6hne, Leiharbeit, Minijobs und Zeitarbeit ein. Er schickte einen gro\u00dfen Teil der Besch\u00e4ftigten, mit fallender Bemessungsgrenze f\u00fcr Renten bis 2040 auf 43 %, in Altersarmut. Heute wollen Partnerstaaten diese \u201eErrungenschaften\u201c auch, um wettbewerbsf\u00e4higer zu werden. Kohl und Schr\u00f6der haben Deutschland zum Niedriglohnland und Niedrigrentenland Nummer 1 in der EU gemacht.<\/p>\n<p>Das Bundesverkehrsministerium hat einen \u201eBundeswegeplan\u201c beschlossen, der in den kommenden 13 Jahren Investitionen bis 290 Mrd. Euro vorsieht oder 22,3 Mrd. Euro pro Jahr. Hinzu kommt eine Zusage gegen\u00fcber der EU und NATO, die Verteidigungsausgaben auf 2 % des BIP zu erh\u00f6hen. Das belastet den Resthaushalt bis 2028 mit \u00fcber 300 Mrd. Euro zus\u00e4tzlich.Fazit: Was Deutschland braucht, ist eine angemessene Beteiligung aller Gesellschaftsschichten, insbesondere von Reichen, Dienstleistern und Produzenten, an den Kosten des Staates.<\/p>\n<p>Von gro\u00dfer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang ein Finanzierungskonzept der Initiative Agenda 2011-2012. Bereits im Mai 2010 wurde der \u00d6ffentlichkeit im Internet ein Sanierungskonzept zur Diskussion angeboten, das mit einem aktuellen Finanzrahmen von 275 Mrd. Euro f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. Zur \u00dcberwindung der Schuldenkrise und Einnahmenverluste pl\u00e4diert Agenda 2011-2012 daf\u00fcr, dass alle Gesellschaftsschichten, insbesondere Besserverdiener, Reiche, Dienstleister und Produzenten, angemessen an den Staatskosten beteiligt werden. <\/p>\n<p>Dieter Neumann<\/p>\n<p>Agenda 2011-2012<br \/>\nAgenda News<br \/>\nDieter Neumann<br \/>\nAhltener Stra\u00dfe 25<br \/>\n31275 Lehrte<br \/>\nTelefon\/Fax 05132-52919<br \/>\ninfo@agenda2011-2012.de \u2013                                                    http:\/\/www.agenda2011-2012.de<\/p>\n<p>Agenda 2011-2012 wurde im Mai 2010 gegr\u00fcndet und ist ein globales Konzept gegen Finanzkrisen. Der \u00d6ffentlichkeit wurde parallel dazu im Internet ein Sanierungskonzept mit einem j\u00e4hrlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. Das Gr\u00fcndungsprotokoll ist 2010 als Sachbuch erschienen und aus Authentizit\u00e4tsgr\u00fcnden in der Staatsbibliothek Berlin hinterlegt.<\/p>\n<p>Agenda News ist das Presseorgan von Agenda 2011-2012. Presseberichte von Agenda News sind Spots zum Sachbuch Agenda 2011-2012 \u201eProtokoll einer Staatssanierung \u2013 Wege aus der Krise\u201c, Dieter Neumann, Books on DEMAND-Verlag Mai 2016. Fazit: \u201eDie Krise wird nur mit einer angemessenen Beteiligung aller Gesellschaftsschichten, Dienstleister (65 % vom BIP) und Produzenten (35 % vom BIP) an den Staatskosten \u00fcberwunden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Herausforderung im l\u00e4ndlichen Bereich ist, eine nachhaltige sowie effiziente und effektive Gesundheitsversorgung durch niedergelassene \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in d\u00fcnn besiedelten, strukturschwachen Regionen sicherzustellen. Lehrte. 10.09.2018. 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