{"id":429,"date":"2013-01-21T08:54:02","date_gmt":"2013-01-21T07:54:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=429"},"modified":"2013-01-21T08:54:02","modified_gmt":"2013-01-21T07:54:02","slug":"sonderbriefmarke-krippenplatze-4","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=429","title":{"rendered":"Sonderbriefmarke Krippenpl\u00e4tze"},"content":{"rendered":"<p>Lehrte, 21.1.2013  \u201eAufmerksamkeit und Zuwendung durch die Betreuer sind in der Kinderkrippe besonders wichtig. Klein- und Kleinstkinder erhalten in modernen Krippen altersgerechte Mahlzeiten, sie nehmen, je nach Altersstufe, an Spielen und p\u00e4dagogischen Aktivit\u00e4ten zur Fr\u00fchf\u00f6rderung teil, spielen je nach Wetterbedingungen im Freien und schlafen zu Zeiten, die an ihre eigenen, altersabh\u00e4ngigen Bed\u00fcrfnisse angepasst werden. Kleinstkinder k\u00f6nnen im Allgemeinen in der Krippe von der Mutter gestillt werden oder trinken abgepumpte Muttermilch oder aus Pulver zubereiteten Muttermilchersatz.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Kleinkindp\u00e4dagogik legt besonderen Wert auf eine allm\u00e4hliche Eingew\u00f6hnung in die Kinderkrippe. Dies wirke sich auch viele Monate sp\u00e4ter positiv aus, beispielsweise auf das Verhalten und die sozialen Interaktionen der Kinder und auf den Umgang der M\u00fctter mit den Betreuern. Die Eingew\u00f6hnungszeit h\u00e4ngt sehr vom Alter des Kindes ab, da das Kind verschiedene Entwicklungsphasen durchl\u00e4uft und auf unbekannte Situationen unterschiedlich reagiert. Eine Eingew\u00f6hnung nach der Phase des Fremdelns, insbesondere etwa nach dem 12. Lebensmonat, braucht Untersuchungen zufolge mehr Zeit und ist oft schwieriger als eine Eingew\u00f6hnung, die entweder deutlich fr\u00fcher oder deutlich sp\u00e4ter (ab ungef\u00e4hr dem 18. oder 24. Lebensmonat) stattfindet. Die Eingew\u00f6hnung vollzieht sich in der Regel allm\u00e4hlich und wird in Anpassung an die Reaktionen des Kindes gestaltet, um einen Aufbau der Beziehung des Kindes zu einer Bezugsperson zu erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNach dem Kinderf\u00f6rderungsgesetz (Kif\u00f6G) besteht ab 1. August 2013 ein Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr (Wikipedia).\u201c Bis September 2013 fehlen noch rund 200.000 Krippenpl\u00e4tze und 20.000 Erzieherinnen (ARD). Es fehlt den St\u00e4dten und Gemeinden aber auch das n\u00f6tige Geld. Hinzu kommt, dass Kinderg\u00e4rten teilweise in schlechten Zust\u00e4nden sind und erhebliche Investitionen erforderlich werden. Eltern werden auf Schadensersatz klagen, wenn den Schutzbefohlenden ein Krippenplatz verweigert wird. <\/p>\n<p>Die Deutschen sind sehr spendenfreundlich. Die gro\u00dfen Spendengalas bringen Erl\u00f6se von rund 15 Millionen Euro pro Jahr.  Die Initiative Agenda 2011 \u2013 2012 pl\u00e4diert f\u00fcr eine Sondermarke \u2013 Krippenpl\u00e4tze, die \u00e4hnlich dem Notopfer Berlin angelehnt, den Kindern sehr n\u00fctzlich w\u00e4re.  Am 20. Juni 1948 entstand durch eine allgemeine Geldabwertung im Verh\u00e4ltnis 10:1 die Deutsche Mark. Am 23. Juni f\u00fchrte die Sowjetunion in ihrem Einflussbereich eine eigene W\u00e4hrungsreform durch. Der sowjetische Milit\u00e4rgouverneur wollte die Ostmark f\u00fcr ganz Berlin einf\u00fchren. Dem widersetzten sich die Westm\u00e4chte und f\u00fchrten ihrerseits in ihren Bezirken die Westmark ein. Daraufhin verh\u00e4ngte die Sowjetunion am 24. Juni 1948 die vollst\u00e4ndige Blockade \u00fcber Berlin.<\/p>\n<p> Am 8. November 1948 erging in der britisch amerikanischen Zone das Gesetz \u00fcber das \u201eNotopfer Berlin&#8220;. Es sollte wenigstens den armen Menschen geholfen werden. Es wurde eine Reihe von  Postsendungen mit einer Zusatzmarke von 2 Pfennig  beklebt (schlie\u00dflich taten die 2 Pfennig keinem weh). In 7 Jahren und 4 Monaten kamen auf solche Weise immerhin 430 Millionen Deutsche Mark zusammen, die der Berlin-Hilfe zugef\u00fchrt werden konnten. Diese Summe wird einem erst bewusst, wenn man daran erinnert, dass Schleswig Holstein 1948 einen Haushaltsetat von 491 Millionen DM hatte.<\/p>\n<p>Die Deutsche Post teilt uns am 20.04.2010 mit, dass 2009 an Briefen und Postkarten 21 Milliarden St\u00fcck und an Paketgut 678 Millionen St\u00fcck verschickt wurden. Inklusiv der privaten Zusteller sind das \u00fcber 26 Milliarden Zustellungen 2009! A 5 Cent pro Postst\u00fcck, und das tut auch heute keinem weh, ergibt das 1,3 Milliarden Euro pro Jahr, im 5-Jahresplan stolze 6,5 Milliarden Euro. Die Einnahmen sind wie damals zur Unterst\u00fctzung  Bed\u00fcrftiger bestimmt. Und das sind heute unsere Kinder in Kindereinrichtungen &#8211; Krippenpl\u00e4tze und Kinderg\u00e4rten &#8211;  in St\u00e4dten und Gemeinden, wobei heute auch St\u00e4dte und Gemeinden auf der Schwelle zur Armut stehen. Eine 2. M\u00f6glichkeit w\u00e4re eine freiwillige zus\u00e4tzliche Briefmarke von 1 Euro f\u00fcr die B\u00fcrger, die etwas mehr leisten m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Es ist eine Illusion zu glauben, dass man es  ohne diese oder \u00e4hnliche Ma\u00dfnahmen schaffen kann. Die Kassen in den St\u00e4dten und Gemeinden, die das finanzieren m\u00fcssen, sind gr\u00f6\u00dftenteils leer. Wenn das nicht so w\u00e4re, g\u00e4be es keinen L\u00e4nderfinanzausgleich. Keinen Euro-Transfer von den reichen Bundesl\u00e4ndern in die armen! Die Menschen verstehen nicht, dass den Hoteliers j\u00e4hrlich eine Milliarde Euro Steuern geschenkt werden.. Jahr f\u00fcr Jahr  gehen rund 150 Milliarden Euro durch Steuerbetrug verloren (ARD). Durch den so genannten \u201cKarussellbetrug\u201c (MWST) entgehen dem Staat  rund 60 Mrd. Euro pro Jahr und durch Steuerhinterziehung 30 Mrd. Euro.<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble moniert, dass der Zoll 2011 Sch\u00e4den durch Schwarzarbeit von 660 Millionen Euro aufgedeckt hat, an denen 524.000 Mitarbeiter und 68.000 Arbeitgeber beteiligt waren. Den Gesamtschaden sch\u00e4tzt er auf 300 Milliarden Euro. Durch Produkt- und Marken-Piraterie gehen weitere 30 Mrd. Euro pro Jahr verloren. Angela Merkel beklagt \u00f6ffentlich, dass bei den Finanz\u00e4mtern 42.000 Sachbearbeiter fehlen, was j\u00e4hrliche Steuerausf\u00e4lle von 30 Mrd. Euro zur Folge hat. In Subventionen werden j\u00e4hrlich rund 165 Mrd. Euro investiert. Dazu stellt das ifo Institut M\u00fcnchen fest, dass diese Summe ohne weiteres einzusparen w\u00e4re. Die Parteien des Deutschen Bundestages k\u00fcndigen seit Jahren eine Revision und Einsparma\u00dfnahmen an &#8211;  nichts geschieht! Entsprechende Strukturreformen sind nicht in Sicht.<\/p>\n<p>Die Initiative Agenda 2011 \u2013 2012 berichtet \u00fcber etwas, was kaum noch zu verstehen ist. Staatsschulden von 2.071 Mrd. Euro, Billionen-B\u00fcrgschaften f\u00fcr Banken, deren Schrottpapiere, Rettungsschirme und ESM. Billionen-Einnahmeverluste und die unmittelbaren Folgen. Wir erkl\u00e4ren die Gr\u00fcnde und schlagen L\u00f6sungsans\u00e4tze vor. Wir bringen uns in die Gesellschaft ein, um Menschen aus der Armut zu helfen, den Mittelstand zu st\u00e4rken, M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine bessere Ausbildung zu erlangen und mit unserem sozialen Engagement nachhaltige Impulse f\u00fcr die Gesellschaft zu geben. <\/p>\n<p>Dieter Neumann<\/p>\n<p>Dieter Neumann<br \/>\nAgenda  2011 \u2013 2012<br \/>\nAgenda News<br \/>\nWintershall Allee 7<br \/>\n31275 Lehrte<br \/>\nTelefon &amp; Fax 05132-52919<br \/>\nhttp:\/\/www.agenda2011-2012-de<br \/>\nE-Mail: agenda2011-2012@t-online.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lehrte, 21.1.2013 \u201eAufmerksamkeit und Zuwendung durch die Betreuer sind in der Kinderkrippe besonders wichtig. 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