{"id":844,"date":"2014-05-19T00:29:06","date_gmt":"2014-05-18T22:29:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=844"},"modified":"2014-05-19T00:29:06","modified_gmt":"2014-05-18T22:29:06","slug":"vier-jahre-agenda-2011-2012-fur-soziale-gerechtigkeit-gegen-armut","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=844","title":{"rendered":"Vier Jahre Agenda 2011-2012: F\u00fcr Soziale Gerechtigkeit, gegen Armut"},"content":{"rendered":"<p>Lehrte, 19. Mai 2014  Greenpeace (1971 gegr\u00fcndet) engagiert sich f\u00fcr den Umweltschutz und Amnesty International (1961 gegr\u00fcndet) f\u00fcr Menschenrechte. Die Initiative Agenda 2011\u20132012 (2010 gegr\u00fcndet) engagiert sich in erheblichem Umfang in der Gesellschaft. Ein Ausdruck dieses Engagements sind die vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten in Information, Aufkl\u00e4rung und Gestaltung des politischen Lebens. Wir wollen mit unserer Arbeit in besonderem Ma\u00dfe zur Sanierung des Staatshaushaltes und der R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden beitragen.<\/p>\n<p>Ziel aller Aktivit\u00e4ten von Agenda 2011-2012 ist es, Menschen aus der Armut zu helfen, den Mittelstand zu st\u00e4rken, M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine bessere Ausbildung zu erlangen, Talente zu f\u00f6rdern und aus unserer Arbeit nachhaltige Impulse f\u00fcr die Gesellschaft zu geben. Soziale Gerechtigkeit, Grundrechte und der Abbau von Armut stehen dabei im Mittelpunkt. Die Quellen sind: Zahlen des statistischen Bundesamtes, Statista, Bezugspersonen die direkt angesprochen werden und nationale und internationale Presseberichte.<\/p>\n<p>Es werden politische Zust\u00e4nde analysiert und daraus Vorschl\u00e4ge entwickelt, die zur L\u00f6sung der Probleme beitragen. Den Staatseinnahmen, die in den letzen 40 Jahren niedriger als die Staatsausgaben waren, wird ein Sanierungskonzept in H\u00f6he von j\u00e4hrlich 275 Milliarden Euro entgegengesetzt. Dieses Konzept steht f\u00fcr ausgeglichene Bundeshaushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden. In diesen Jahrzehnten haben Steuererh\u00f6hnungen niemals zur Senkung von Schulden beigetragen \u2013 nicht um eine DM oder ein Euro.<\/p>\n<p>Es wird hingenommen, dass t\u00e4glich europa- und weltweit auf steigende Armut und einem tiefer werdenden Graben zwischen Armen und Reichen hingewiesen wird. Auch, dass Staats- und Regierungschefs, Wissenschaftler, \u00d6konomen, Wirtschaftsweise und Experten keine Antwort auf die Schuldenkrise haben, inklusiv der Wirtschafts-, Finanz-, Banken- und  Vertrauenskrise. H\u00e4tte einer von ihnen einen L\u00f6sungsvorschlag, h\u00e4tten wir keine Krise. Die Ahnungslosen sind so zahlreich an Nullen wie die Milliarden die ihnen fehlen.<\/p>\n<p>Die Unternehmen der USA, Japans und EU-Staaten stehen f\u00fcr einen Bruttoumsatz von rund 50.000 Milliarden Euro. Die privaten Verm\u00f6gen liegen bei rund 65.000 Milliarden Euro (Quelle: UNU-WIDER). Bei Ums\u00e4tzen und Verm\u00f6gen von rund 115 Billionen Euro sind die Staaten nicht in der Lage einen Dollar, Yen oder Euro Schulden zu tilgen. Sie sind mit 15.370 Milliarden Euro \u00fcberschuldet. Die Unternehmen mit ihren m\u00e4chtigen Wirtschaftsverb\u00e4nden  bestimmen die Spielregeln &#8211; sie dr\u00fccken mit ihrer Macht auf L\u00f6hne und Geh\u00e4lter. Die Bundesregierung verwaltet 2.166 Mrd. Euro Schulden, von denen sie 566 Mrd. Euro zuviel hat, und ist machtlos.<\/p>\n<p>Frauen verdienen f\u00fcr die gleiche Arbeit, die ihre m\u00e4nnlichen Kollegen leisten, 23 Prozent weniger. Das ist sozial verwerflich und verst\u00f6\u00dft gegen die Grundrechte der Menschen. Keiner interessiert sich daf\u00fcr! Nur 62 Prozent der Frauen sind in Vollzeit besch\u00e4ftigt. Mit 37 Prozent ist der Anteil der privaten Haushalte ohne Verm\u00f6gen relativ hoch. Besch\u00e4ftigte zahlen rund 53 Prozent Steuern und Sozialabgaben auf ihr Jahresgehalt. Wogegen die Kapitalertragssteuer bei 25 Prozent des Zinsertrages liegt. Billionen-Ums\u00e4tze an den B\u00f6rsen werden ohne  Finanztransaktionssteuern abgewickelt. <\/p>\n<p>Die Macht ist bei den Menschen, die 90 Prozent des Barverm\u00f6gens von 6,3 Billionen und 5,7 Billionen Immobilien besitzen. Sie liegt in den H\u00e4nden von Unternehmen die 5,5 Billionen Umsatz produzieren. Sie liegt nicht mehr in den H\u00e4nden der Regierung die 2,1 Billionen Schulden verwaltet. Aus Parteien die auf ihren Fahnen die Embleme sozial, christlich und liberal tragen sind l\u00e4ngst Wirtschaftsparteien geworden. <\/p>\n<p>Boss der Bosse Gabriel bel\u00e4sst es dabei, dass Unternehmen 5,1 Milliarden \u00d6kostromrabatte erhalten, die sich zuk\u00fcnftig rund 500 Unternehmen teilen d\u00fcrfen. Das sind Kosten die den 20 Millionen Armen und an der Armutsgrenze lebenden Menschen aufgeb\u00fcrdet werden, wobei auch die so genannte Mittelschicht immer mehr darunter leidet. Nun fordert die FDP in ihrem neuen Rentenpapier die Altersgrenze auf 60 Jahre zu reduzieren. <\/p>\n<p>Der Grund d\u00fcrfte eine Entlastung der Unternehmen bei ihrem Anteil zur  Rentenversicherung sein. Nachdem gerade erst das Verfahren zur Reduzierung ihres Beitrages auf 7,3 Prozent festgeschrieben wurde. Das dr\u00fccken Zahlen aus, nach denen die Lohnnebenkosten 2009 von 28 Prozent im Vergleich zu 2013 auf rund  21 Prozent gesunken sind. <\/p>\n<p>Niemand ist so blau\u00e4ugig zu glauben, dass die jetzige Situation schon der Ausweg aus der Krise ist, dass ein Funke Hoffnung dazu reicht. Staats- und Regierungschefs \u00fcbersehen, dass ihnen die Staatseinnahmen wegbrechen. Deutschland, eine der gr\u00f6\u00dften und f\u00fchrenden Industrienationen der Erde, leidet unter niedrigen Einnahmen denen immer h\u00f6here Ausgaben gegen\u00fcber stehen. Die OECD bem\u00e4ngelt, dass der Aufschwung in Deutschland an den Schwachen vorbei geht. <\/p>\n<p>2013 betrug das Arbeitsentgelt der 41,6 Millionen Besch\u00e4ftigten 1.375 Milliarden Euro. Darauf zahlten sie 178 Mrd. Euro Lohn-\/Einkommensteuer, oder 12,9 Prozent. 2013 wurden in Deutschland 260 Milliarden Euro vererbt. Davon flossen 4,3 Milliarden Euro in die Staatskassen, oder 1,65 Prozent. Die Besch\u00e4ftigten zahlen bis 42 Prozent Steuern. Erben, denen das Geld in den Scho\u00df f\u00e4llt, zahlen gerade einmal 1,65 Prozent Steuern.<\/p>\n<p>Die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer (7 und 19 Prozent) lagen 2012 bei 840 Milliarden Euro. Darauf zahlten B\u00fcrger 131 Milliarden Steuern, oder 3,5 Prozent. Als Gegenleistung wurde Unternehmen 740 Milliarden Euro MwSt. verg\u00fctet. Die OECD fordert gleich gute Startbedingungen f\u00fcr Bildung und Beruf zu erm\u00f6glichen. Neben Investitionen in  fr\u00fchkindliche Bildung, fordert die OECD mehr Mittel  f\u00fcr Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Sch\u00fcler. <\/p>\n<p>Viele Unternehmen &#8211; zu viele \u2013 versteuern ihre Ums\u00e4tze mit 8 bis 12 Prozent im Ausland oder in Steueroasen. Viele Pers\u00f6nlichkeiten aus Sport, Politik und Wirtschaft haben ihren Wohnsitz im Ausland um Steuern zu sparen. Die Selbstanzeigen wegen Steuerbetrug erh\u00f6hen sich drastisch. Dem Reichtum der M\u00e4chtigen steht wachsende Armut gegen\u00fcber &#8211;  weltweit. Der Graben zu den Armen wird immer tiefer, keiner sch\u00fcttet ihn zu.<\/p>\n<p>Das Wort Umverteilung macht die Runde, die Finanzelite ist entsetzt.  Die Staatskasse ist leer. Experten sprechen von einem Investitionsstau von 300 Milliarden Euro. Stra\u00dfen, Br\u00fccken, Bahnh\u00f6fe, Kinderg\u00e4rten, Schulen, \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude, Bildung und Ausbildung werden zus\u00e4tzliche Milliarden verschlingen. Wenn sich die Finanzelite nicht angemessen an den Kosten des Staates beteiligt, wird es nichts mit dem Ende der Krise. <\/p>\n<p>Die Politik muss einen schwierigen Spagat zwischen Armen und Reichen, Ukraine und Russland und beim Abbau der Schulden leisten. L\u00f6sungsans\u00e4tze sind nicht in Sicht, da man seine Partner nicht vor den Kopf sto\u00dfen will. Das alles kostet viele Milliarden zus\u00e4tzlich. Steuererh\u00f6hungen f\u00fcr Reiche, f\u00fcr die der Gro\u00dfteil der Deutschen ist, w\u00fcrden alle Schuldenl\u00e4nder aus der Krise f\u00fchren.<\/p>\n<p>Das alternativlose Programm von Agenda 2011 &#8211; 2012, wahrscheinlich das einzige seiner Art in Europa, liegt seit 2010 mehr als 1.000 Pers\u00f6nlichkeiten des \u00f6ffentlichen Interesses, aus Politik, Wirtschaft, Kirchen, Gewerkschaften und Medien vor. Noch stehen wir im Schatten von Greenpeace und Amnesty International, aber unsere Botschaft erreicht immer mehr Menschen, die immer \u00e4rmer werden und keine Lobby haben. Sie erreicht aber auch mehr Menschen die etwas \u00e4ndern wollen, die f\u00fcr mehr Gerechtigkeit sind.<\/p>\n<p>Dieter Neumann<\/p>\n<p>Dieter Neumann<br \/>\nAgenda 2011 \u2013 2012<br \/>\nAgenda News<br \/>\n31275 Lehrte<br \/>\nWintershall Allee 7<br \/>\nTelefon\/Fax 05132-52919<br \/>\nWirtschaft und Politik<br \/>\nwww.agenda2011-2012.de<br \/>\ninfo@agenda2011-2012.de<br \/>\nOnline-Zeitung<br \/>\nwww.agenda-news.de<br \/>\ninfo@agenda-news.de<\/p>\n<p>Die Initiative Agenda 2011 \u2013 2012 wurde im Mai 2010 gegr\u00fcndet. Es wurde der \u00d6ffentlichkeit ein Sanierungskonzept vorgestellt, das  mit einem j\u00e4hrlichen Volumen von \u00fcber 275 Milliarden Euro,  f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. Das Gr\u00fcndungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. Der Inhalt steht au\u00dferdem f\u00fcr eine Steigerung des Wirtschaftswachstums, der  Binnennachfrage und  eine deutliche Verbesserung bei Einkommen, Investitionen, Ums\u00e4tzen und Renditen. Wir bieten Interessenten  preiswerte  Sponsoren-Werbung an, auf zwei Webseiten zu einem Preis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lehrte, 19. Mai 2014 Greenpeace (1971 gegr\u00fcndet) engagiert sich f\u00fcr den Umweltschutz und Amnesty International (1961 gegr\u00fcndet) f\u00fcr Menschenrechte. Die Initiative Agenda 2011\u20132012 (2010 gegr\u00fcndet) engagiert sich in erheblichem Umfang in der Gesellschaft. 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