{"id":901,"date":"2014-06-20T00:28:51","date_gmt":"2014-06-19T22:28:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=901"},"modified":"2014-06-20T00:28:51","modified_gmt":"2014-06-19T22:28:51","slug":"die-rentenkassen-sind-voll-wie-nie-wie-nie-wieder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=901","title":{"rendered":"Die Rentenkassen sind voll wie nie \u2013 wie nie wieder"},"content":{"rendered":"<p>Lehrte, 20.6.2014  Soziale Gerechtigkeit bedeutet, dass  gesellschaftliche Zust\u00e4nde hinsichtlich ihrer Verteilung von Rechten, M\u00f6glichkeiten und Ressourcen relativ fair und gerecht sind. Nach Zahlen des Bundesversicherungsamtes belief sich die sogenannte Nachhaltigkeitsr\u00fccklage Ende Mai auf 32,85 Milliarden Euro. In Folge der Ausgaben wegen Rente mit 63 und der M\u00fctterrente, wird dieses Polster stark abgebaut. Presseberichten zufolge entstehen bis 2040 h\u00f6here Kosten von rund 260 Milliarden Euro, was in etwa den Einnahmen des Bundeshaushaltes entspricht.<\/p>\n<p>Viele B\u00fcrger gehen von einer Durchschnittsrente von 1.263 (OST: 1.112)Euro aus. Das ist ein Irrtum, da bez\u00fcglich der Renten eine genauere Betrachtungsweise erforderlich ist. Frauen verdienen seit 20 Jahren f\u00fcr die gleiche Arbeit, die ihre m\u00e4nnlichen Kollegen leisten, 23, % weniger. Dieser Umstand, fehlende Versicherungsjahre und Vollerwerbsf\u00e4higkeit von 62 Prozent werden daf\u00fcr genannt, dass Frauen rund 50 % weniger Rente erhalten als M\u00e4nner. Die Inhalte sind deckungsgleich mit denen der Initiative 2011  &#8211;  2012.<\/p>\n<p>Die Versichertenrenten f\u00fcr Frauen (Stand 2011) 507 (Ost: 709) Euro, Renten wegen verminderter Erwerbst\u00e4tigkeit 602 (Ost: 684) Euro, Altersrente wegen Arbeitslosigkeit\/Altersteilzeit 703 (Ost: 735) Euro, Altersrente wegen Schwerbehinderung 752 (Ost: 777) Euro, Altenrente f\u00fcr langj\u00e4hrig Versicherte 541 (Ost: 633) Euro und Regelaltersrente 353 (Ost: 653) Euro. <\/p>\n<p>Die Altersrente der Frauen liegt im Durchschnitt bei 672 (Ost: 743) Euro und bedeutet f\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Rentnerinnen eine Rente unterhalb des Hartz-IV Regelsatzes. W\u00e4hrend Frauen f\u00fcr ihre Lebensleistung geringe Renten beziehen und die Kaufkraft durch Inflationsraten reduziert wird, geben sich Politiker wahren Ausgaben-Orgien hin.  Dazu geh\u00f6rt die neue Rentenreform. Die Regierung erwartet  40.000 mehr Fr\u00fchrentner, da sich der Kreis der Berechtigten erweitert hat. <\/p>\n<p>Das tr\u00e4gt dazu bei, dass die Mehrkosten bis 2040 auf fast 265 Milliarden Euro steigen, was der H\u00f6he des Bundeshaushaltes entspricht! Sie sprechen zwar von sparen, konsolidieren und Strukturreformen, die Realit\u00e4t sieht anders aus. Nach der laufenden Legislaturperiode, sp\u00e4testens 1917 werden die R\u00fcckst\u00e4nde aufgezehrt sein. Eine neue Regierung wird dann die Rente \u00fcber Schulden finanzieren m\u00fcssen. W\u00e4hrend bei uns eine gro\u00dfe Steuerreform seit 30 Jahren auf sich warten l\u00e4sst, erh\u00e4lt jeder Rentner in den Niederlanden 1.050 Euro Rente, Ehepaare je 746 Euro, ob sie gearbeitet haben oder nicht.<\/p>\n<p>Die Kanzlerin hatte zu Beginn der Legislaturperiode den demografischen Wandel realistisch geschildert, und verlangt nun einfach das Gegenteil. Deutschland ist mit rund 500 Milliarden \u00fcberschuldet. Statt wie von allen gefordert zu sparen und die Haushalte zu konsolidieren, fordern in allen Bereichen Politiker aller Parteien zu Investitionen auf. Die letzten Regierungen haben zugelassen, dass sich ein Investitionsstau von 300 Milliarden Euro aufgebaut hat, um die Haushaltsl\u00f6cher zu stopfen.<\/p>\n<p>Einerseits werden  Hoteliers j\u00e4hrlich eine Milliarden Euro pro Jahr aus dem Steures\u00e4kle geschenkt, oder Seehofers Bl\u00f6dsinn mit dem Betreuungsgeld, anderseits will er zur Finanzierung die PKW-Maut einf\u00fchren. Der neueste Geistesblitz, um in den l\u00e4ndlichen Gegenden Unternehmen anzusiedeln, sollen sie von Steuern befreit werden. Unternehmen erhalten 5,1 Milliarden Euro Stromrabatte, nat\u00fcrlich aus Steuermitteln.<\/p>\n<p>Es ist nicht verwunderlich, dass Spitzenverdiener (nicht Spitzenk\u00f6nner) aus der Politik in die  Industrie, Wirtschaft, Schienen- und Luftverkehr, Gro\u00dfunternehmen, Wirtschaftsverb\u00e4nde, Stiftungen usw. wechseln, weil sie dort sehr beliebt sind. Es hat etwas von Snowden an sich, Insiderwissen verraten und mit der neuen Macht Einfluss und Druck auf die Regierung und ihre Organe auszu\u00fcben.<\/p>\n<p>Die Amerikanische Notenbank f\u00fchrt den Ankauf von  Schrottpapieren von anfangs 85 Milliarden US-Dollar auf monatlich 55 Milliarden zur\u00fcck. Dadurch weitet sich die ohnehin aufgebl\u00e4hte Bilanz weiter aus. Die Erkl\u00e4rungen der Feed vom 18. ds. Mts. l\u00e4sst den Schluss zu, dass sie Mitte 2015 die Wertpapierk\u00e4ufe einstellt und eine Zinserh\u00f6hung erfolgt.<\/p>\n<p>Die westlichen Staats- und Regierungschefs haben keine Antworten auf die Schuldenkrise und deren L\u00f6sung. Es gibt einen Mann &#8211; Obama \u2013 dem die B\u00fcrde des Terrors, der Ukraine, Syrien, neuerdings Irak und die B\u00fcrgerkriege in Afrika aufgetragen wird. Europa, die zeitgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft, steht ad\u00e4quat niemand zur Verf\u00fcgung. Keiner hat den Mut, die Kraft und den Willen etwas zu \u00e4ndern, weil es  Interessenverb\u00e4nde nicht zulassen.<\/p>\n<p>Erst eine Umverteilung im Sinne eines Lastenausgleichsgesetzes und\/oder  des L\u00e4nder-Finanzausgleichs werden f\u00fcr gerechte soziale Verh\u00e4ltnisse und soziale Sicherheit sorgen. Wer eine Geldabwertung\/Inflation abwenden will muss die Finanzelite st\u00e4rker an den Kosten des Staates &#8211; der Staaten \u2013 beteiligen. Das ist kein Gespenst, sondern die Hoffnung die Menschen an den Kapitalismus stellen.<\/p>\n<p>Die Initiative Agenda 2011 \u2013 2012 ist der Zeit weit voraus. Bereits im Mai 2010 wurde der \u00d6ffentlichkeit ein Sanierungsprogramm vorgestellt, das f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. Die Politik will Wahlversprechen umsetzen die sie nicht halten konnte. Agenda 2011 \u2013 2012 zeigt, wie diese S\u00fcnden zu finanzieren sind. Wir haben stark Argumente \u2013 ein Sanierungskonzept in H\u00f6he  275 Milliarden Euro pro Jahr.<\/p>\n<p>Dieter Neumann<\/p>\n<p>Dieter Neumann<br \/>\nAgenda 2011 \u2013 2012<br \/>\nAgenda News<br \/>\n31275 Lehrte<br \/>\nWintershall Allee 7<br \/>\nTelefon\/Fax 05132-52919<br \/>\nWirtschaft und Politik<br \/>\nwww.agenda2011-2012.de<br \/>\ninfo@agenda2011-2012.de<br \/>\nOnline-Zeitung<br \/>\nwww.agenda-news.de<br \/>\ninfo@agenda-news.de<\/p>\n<p>Die Initiative Agenda 2011 \u2013 2012 wurde im Mai 2010 gegr\u00fcndet. Es wurde der \u00d6ffentlichkeit ein Sanierungskonzept vorgestellt, das  mit einem j\u00e4hrlichen Volumen von \u00fcber 275 Milliarden Euro,  f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. Das Gr\u00fcndungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. Der Inhalt steht au\u00dferdem f\u00fcr eine Steigerung des Wirtschaftswachstums, der  Binnennachfrage und  eine deutliche Verbesserung bei Einkommen, Investitionen, Ums\u00e4tzen und Renditen. Wir bieten Interessenten  preiswerte  Sponsoren-Werbung an, auf zwei Webseiten zu einem Preis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lehrte, 20.6.2014 Soziale Gerechtigkeit bedeutet, dass gesellschaftliche Zust\u00e4nde hinsichtlich ihrer Verteilung von Rechten, M\u00f6glichkeiten und Ressourcen relativ fair und gerecht sind. Nach Zahlen des Bundesversicherungsamtes belief sich die sogenannte Nachhaltigkeitsr\u00fccklage Ende Mai auf 32,85 Milliarden Euro. 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