{"id":988,"date":"2014-09-05T11:04:11","date_gmt":"2014-09-05T09:04:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=988"},"modified":"2014-09-05T11:04:11","modified_gmt":"2014-09-05T09:04:11","slug":"ebola-ohne-profit-keine-forschung-und-heilung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.agenda-news.de\/?p=988","title":{"rendered":"Ebola &#8211; ohne Profit keine Forschung und Heilung"},"content":{"rendered":"<p><div id=\"attachment_999\" style=\"width: 116px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/36_agenda-welt-klein-Leere-Seiten-362.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-999\" src=\"http:\/\/www.agenda-news.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/36_agenda-welt-klein-Leere-Seiten-362.jpg\" alt=\"\" width=\"106\" height=\"106\" class=\"size-full wp-image-999\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-999\" class=\"wp-caption-text\">Bild. Agenda 2011-2012<\/p><\/div>Lehrte, 5.9.2014 Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Sonderkommission der Vereinten Nationen (UN) warnt vor einer tsunamiartigen Ausweitung der Epidemie. Seit 40 Jahren grassiert  Ebola in Westafrika, mal einige F\u00e4lle mal hunderte. 1976 erlebte Ebola einen H\u00f6hepunkt. Es gibt kein Medikament, keinen Impfstoff der Rettung bringen k\u00f6nnte. Die Menschen in Guinea, Sierra Leone, Liberia, Senegal, und Nigeria sind verzweifelt. M\u00fctter, V\u00e4ter und Kinder, keiner bleibt verschont.<\/p>\n<p>Die Grenzen zu den Nachbarstaaten sind aus Angst vor Ebola geschlossen. Fluggesellschaften fliegen die betroffenen L\u00e4nder nicht mehr an. Auf den Feldern verrottet die Ernte, Bauern m\u00fcssen die Pflanzzeit unt\u00e4tig verstreichen lassen und Exporte stocken an geschlossenen Grenzen. Die Menschen sind arm und hoffnungslos und  haben Angst vor den wei\u00df und gr\u00fcn vermummten Helfern. Viele kennen Ebola und seine t\u00f6dlichen Folgen nicht.  <\/p>\n<p>Die Wirtschaft ist kein soziales, menschliches Unternehmen. Von sich aus wird die Pharmaindustrie nichts gegen Ebola unternehmen und denkt nicht daran hunderte von Millionen Euro zu investieren. Sie wei\u00df, dass sie die Kosten f\u00fcr Medikamente nicht wieder \u00fcber den Verkauf hereinholen wird. <\/p>\n<p>Die WHO mit Sitz in Genf wurde am 7. April 1948 gegr\u00fcndet und z\u00e4hlt 194 Mitgliedsstaaten. Sie sollte sich federf\u00fchrend f\u00fcr die Beschaffung von Forschungsgeldern stark machen und insbesondere die reichen Schwellenl\u00e4nder, Russland,  China, die Emirate und die Staaten der Arabischen Republiken mit ins Boot nehmen. Diese Erkrankung geht jeden Staat an, er k\u00f6nnte schon  morgen davon betroffen sein.<\/p>\n<p>Die USA gehen davon aus, dass der Internationale Terrorismus Ebola als Waffe einsetzen k\u00f6nnte und haben 140 Millionen Dollar investiert, um ein gentechnisch hergestelltes Mittel zu testen. Im Januar hatte der erste Versuch an Menschen begonnen. Bei Tekmira hofft man die zun\u00e4chst unterbrochenen Versuche wieder aufnehmen zu k\u00f6nnen. Aus der Not werden nicht an Menschen getestete und zugelassene Medikamente verwendet.<\/p>\n<p>In der westlichen Welt weitet sich eine andere Art von Epidemie aus. Es gibt immer mehr Arme die sich wie Kaninchen vermehren, immer mehr Reiche und  Unternehmen die nur das  Wort  \u201eProfit\u201c kennen. Dabei interessiert es die Finanzelite nicht, dass sie sich nicht angemessen an den Kosten des Staates beteiligen.<\/p>\n<p>Die Politik ist mit der Schulden-, Wirtschafts-, Finanz-, Banken- und Vertrauenskrise \u00fcberfordert. Syrien, der Irak\/Iran, Israel und Gaza, Russland und die Ukraine, \u00c4gypten, Nordkorea, nun auch noch das Gemetzel der IS und die sich daraus ergebenden Probleme. In Europa herrschen hohe Arbeitslosigkeit, Rezession, steigende Armut, steigende Lebenshaltungskosten bei wachsenden Staatsschulden. Draghi best\u00e4tigt, dass die Wirtschaftslage in Europa dramatisch schlecht ist. <\/p>\n<p>Diese globalen Probleme und die t\u00e4glichen schlechten Nachrichten in den Medien belasten die Menschen. Sie haben in Deutschland ihre eigenen Sorgen und Probleme. Nach einer neuen Studie der R+V-Versicherung sind ihre Bef\u00fcrchtungen in sieben Punkte zusammengefasst: Steigende Lebenshaltungskosten 58 %, Naturkatastrophen 51 %, Pflege im Alter 51 %, Schwere Erkrankung 47 %, \u00fcberforderte Politiker 44 %, Spannungen am Arbeitsplatz 43 % und schlechte Wirtschaftslage 41 %.<\/p>\n<p>Dabei sind die \u00c4ngste um sichere Renten, Spareinlagen und Arbeitspl\u00e4tze nicht ber\u00fccksichtigt, die 2012 einen besonderen Platz in der \u00f6ffentlichen Diskussion eingenommen haben. Bei \u201e\u00fcberforderte Politiker\u201c hat man zeitweise das Gef\u00fchl, dass sie Hektik mit Dynamik verwechseln. Sie scheinen \u00fcberfordert, wenn sie die Forderungen aus der Wirtschaft  nicht mehr mit den W\u00fcnschen ihrer W\u00e4hler kompensieren k\u00f6nnen. Es gibt wahrscheinlich nur ein Konzept das aus der Krise f\u00fchren k\u00f6nnte:<\/p>\n<p>Die Initiative Agenda 2011-2012 stellte der \u00d6ffentlichkeit im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem j\u00e4hrlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vor, das f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. Das Gr\u00fcndungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. In \u00fcber 300 Pressemitteilungen werden Reformvorschl\u00e4ge unterbreitet und das Programm dargestellt. Um ihre Inhalte politisch umzusetzen kooperiert Agenda 2011-2012 mit der sich in Gr\u00fcndung befindlichen \u201eUnion f\u00fcr Soziale Sicherheit\u201c UfSS.<\/p>\n<p>Dieter Neumann<\/p>\n<p>Agenda 2011-2012<br \/>\nAgenda News<br \/>\nDieter Neumann<br \/>\n31275 Lehrte<br \/>\nWintershall Allee 7<br \/>\nTelefon\/Fax 05132-52919<br \/>\nwww.agenda2011-2012.de<br \/>\ninfo@agenda2011-2012.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lehrte, 5.9.2014 Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Sonderkommission der Vereinten Nationen (UN) warnt vor einer tsunamiartigen Ausweitung der Epidemie. Seit 40 Jahren grassiert Ebola in Westafrika, mal einige F\u00e4lle mal hunderte. 1976 erlebte Ebola einen H\u00f6hepunkt. 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